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Leitfaden für Grenzgänger

 

6.2.

Die Anfrageprozedur von

Arbeitslosengeld im Einzelnen

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der deutsche Arbeitgeber verpflichtet, dem ausscheidenden Arbeitnehmer eine Reihe von Sozialdokumenten auszuhändigen (--> siehe auch hier), darunter die sogenannte ARBEITSBESCHEINI-GUNG (gemäß § 312, SGB III) und eine URLAUBS-BESCHEINIGUNG (gemäß § 6 Abs.2 UrlG)

Beide Dokumente sind für den Erhalt von Arbeitslosengeld besonders wichtig.

 

Die Arbeitsbescheinigung:

In diesem Dokument bescheinigt der Arbeitgeber die Dauer der Beschäftigungszeit, den Kündigungsgrund, die Höhe der Entlohnung, die wöchentliche Arbeitszeit, usw.

Es dient zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit des vormaligen Beschäftigungsortes des gekündigten Arbeitnehmers, die ihm anhand der in der Arbeitsbescheinigung enthaltenen Angaben den europäischen Vordruck PD U1 (bis 1. Mai 2010: E301) aushändigen.

Dieser Vordruck gibt u. a. Auskunft über die in Deutschland, zurückgelegten Versicherungszeiten.

 

Die Urlaubsbescheinigung:

Grundsätzlich gilt: es wird kein Arbeitslosengeld gezahlt für Tage, die arbeitgeberseits entlohnt wurden. Dies ist der Fall für abgegoltene Urlaubstage. Geht aus den o. e. Dokumenten nicht klar hervor, ob dem Arbeitnehmer nach Ablauf seiner Kündigungsfrist noch bezahlte Urlaubstage zugeflossen sind, bzw. der Urlaub schon abgefeiert wurde, geht das belgische Arbeitsamt grundsätzlich davon aus, dass dieser noch einzufordern ist und verweigert die Zahlung solcher Tage. Der Arbeitnehmer muss dann anhand der Urlaubsbescheinigung den Nachweis über die eventuelle Abgeltung der Tage erbringen.

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Stand: 01.03.2017

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