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CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

6.1.2

Unabhängig vom eigenen Willen

arbeitslos geworden zu sein:

Nur wer arbeitgeberseits gekündigt wurde, oder wessen befristeter Vertrag ausgelaufen ist, hat Anrecht auf Leistungen. Eine fristlose Kündigung in Deutschland (--> siehe auch hier), oder eine Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses in „beiderseitigem Einverständ-nis“ (Aufhebungsvertrag) führen in der Regel zu einer Sperre seitens des belgischen Versicherungsträgers, die zwischen zwei und 52 Wochen betragen kann.

6.1.3

Nachweis der Mindestbeschäftigungszeit

Der arbeitslos gewordene Grenzgänger muss nachweisen, dass er vor seinem Beschäftigungsende eine Anwartschaftszeit innerhalb einer Referenzperiode erfüllt hat, die abhängig ist von seinem Lebensalter:

Beispiel: Herr X, 27 Jahre alt, wird zum 30.11. gekündigt und stellt ab 01.12. einen Antrag auf Arbeitslosengeld in Belgien.

Aufgrund seines Alters bestimmt sich die Referenzperiode für ihn wie folgt: 18 Monate vor dem Datum der Antrag-stellung, d.h. 01.06. des Vorjahres (x -1) bis 01.12. des Antragsdatums.

In dieser Referenzzeit wird er nachweisen müssen, mindestens 12 Monate versicherungspflichtig in die Arbeitslosenkasse (in Deutschland, beziehungsweise in Deutschland und anderen EU-Ländern, wenn die Beschäftigungszeit in der Deutschland nicht ausreicht) eingezahlt zu haben.

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Stand: 01.03.2017

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Unter ganz bestimmten Voraussetzungen ist es dem/der in Deutschland wohnenden Kollegen/Kollegin möglich, einen Aufhebungsvertrag zu unter­schreiben, ohne dass es zu einer Sperre des deutschen Arbeitslosengeldes kommt. Um eine Diskriminierung des in Belgien wohnenden Grenzgängers zu vermeiden, wird dies inzwischen auch durch den belgischen Versicherungsträger akzeptiert.

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