item8a2a1 item8a1

CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

4.2.2

Freiwillige Versicherung für höher bezahlte Arbeitnehmer

Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt (im Jahr 2011 = 3712,50 Euro pro Monat), sind unter bestimmten Voraussetzungen in Deutschland nicht versicherungspflichtig. Sie müssen sich selbst um ihren Versicher­ungsschutz kümmern.

Für diese Personen stellt sich nun die Frage, ob sie sich in einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern oder aber einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung abschließen.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung gilt das Solidaritätsprinzip. Hier zahlen die Mitglieder nach dem Bruttoeinkommen die Beiträge. (bis 3712,50 Euro/Monat für 2011) Die Beiträge der privaten Versicherung richten sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand. Das bedeutet, je älter und kränker man wird, desto höher werden die Beiträge.

Die Leistungen der gesetzlichen Versicherung werden per Versicherungskarte erbracht. Der Versicherte zahlt, bis auf die Praxisgebühr, kein Geld an den Arzt. Im Gegensatz dazu ist bei der privaten Versicherung der Versicherte der Vertragspartner des Arztes. Das bedeutet, er zahlt seine Rechnungen komplett vor und erhält dann, je nach gewähltem Tarif, eine Summe zurückerstattet (Selbstkostenbehalt).

Die gesetzliche Krankenversicherung hat keine Gesundheitsprüfungen und Leistungsausschlüsse. Die private Krankenversicherung darf Kunden ablehnen oder Leistungen ausschließen.

Ebenfalls sind Prämien und Risikozuschläge für gewisse Diagnosen möglich.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gelten zum Teil auch im Ausland. Durch Einschreibung in Belgien können alle Leistungen im Wohnland in Anspruch genommen werden. Bei den privaten Versicherungen muss dies ausdrücklich in den Tarifbedingungen stehen. Hier sollte man sich vorher ganz genau erkundigen.

Die Mitversicherung von Familienangehörigen (Ehefrau und leibliche Kinder) ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos. Bei der privaten Versicherung zahlt der Kunde für jeden Angehörigen einen zusätzlichen Beitrag.

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Versicherung ist nach bestehenden Regelungen jederzeit möglich. Eine Rückkehr in die gesetzliche Versicherung in Deutschland, ist nach Vollendung des 55. Lebensjahres komplett ausgeschlossen. Der Versicherte muss dann auch als Rentner in der privaten Versicherung bleiben. Für Personen, die nach Rentenbeginn wieder in Belgien versichert sind, gelten besondere Regelungen.

Daher sollte man sich vor der Entscheidung bei seiner belgischen Krankenkasse oder aber auch bei der AOK Rheinland/Hamburg genau informieren!

item7

Soziale Sicherheit

Arbeitsrecht

Steuerrecht

Über uns

PDF-Version

Links & Infos

Nützliche Links und Infos

Kontakt

Stand: 01.03.2017

PDF-Version

Home

Impressum

Inhalt

Kontakt

Impressum

CKK:

Für einen geringen monatlichen Beitrag bietet die Christliche Krankenkasse (CKK) ihren Mitgliedern ein erweitertes Leistungspaket für in Belgien in Anspruch genommene Leistungen an, das über die gesetzlich garantierte Versorgung hinausgeht. Hierzu gehören:

Für Leistungen im Ausland erkundigen Sie sich vorher bei einem unserer Kunden-berater.

 

AOK:

Jeder AOK-Kunde kann sich nach seinen persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben mit Zusatzversicherungen seinen ganz individuellen Versicherungsschutz zusammenstellen, für sich und seine Familie. Und das Ganze wird zu sehr attraktiven Preisen angeboten. Jeder AOK-Mitarbeiter berät über diese Vorteile gerne in einem persönlichen Gespräch.

Die Zusatzversicherungen sind u. a. in folgenden Bereichen möglich:

Weitere Informationen über die Leistungen der CKK und AOK finden Sie im Service Teil auf Seite 80-89.

Home