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Leitfaden für Grenzgänger

 

 

7.1.

Alterteilzeit (gleitender Ruhestand) ab 55 Jahre

Älteren Arbeitnehmern ab 55 Jahren bietet das sogenannte Altersteil-zeitgesetz:

Altersteilzeit wird möglich unter der Voraussetzung:

Die Dauer der Altersteilzeit kann zwischen zwei und zehn Jahren liegen.

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Altersteilzeit ist nicht automatisch ein Recht des Arbeitnehmers. Meist regeln Tarifverträge jedoch diese Frage (wie auch die weiteren finanziellen Verbesserungen).

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Beispiel: Die tarifliche Altersteilzeitregelung in der Metall- und Elektroindustrie. Für die Beschäftigten dieser Industriebranche einigte sich die IG-Metall mit dem Arbeitgeberverband auf folgenden „flexiblen Übergang in die Rente (FlexÜ)“

Laufzeit: 01.01.2010 – 31.12.2016

Wer kommt in Frage?

Bis zu vier Prozent der Beschäftigten eines Betriebes, vorausgesetzt sie erfüllen die allgemeinen Bedingungen, und gehören dem Betrieb seit mindestens 12 Jahren an. Schichtarbeiter oder dauerhaft „belastete“ Beschäftigte genießen einen gewissen Vorrang.

Wie wird die Altersteilzeit organisiert?

Entweder sechsjähriges Blockmodell ab 57 Jahre. Die drei ersten Jahre Vollzeitarbeit, ab 60 Jahre „Freistellungsphase“. Ab dem 64. Lebensjahr Eintritt in die Altersrente (mit den entsprechenden Abschlägen (S. 55). Oder vierjähriges Blockzeitmodell vor Eintritt in die abschlagsfreie Altersrente.

Wie viel Geld gibt es?

Etwa 58% des vorherigen Nettolohnes, für untere Entgeltgruppen ca. 89%.

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Stand: 01.03.2017

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Gehen Sie keinen Altersteilzeitvertrag ein, ohne die nötige Beratung und die Gewissheit, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihr Arbeitsverhältnis nur noch ein Teilzeitarbeitsverhältnis ist.

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In vielen Unternehmen, die im Schichtsystem funktionieren, ist die Organisation der Arbeit mit Teilzeitkräften schwierig. Deshalb ermöglichen Tarifverträge häufig die „Verblockung“ der Arbeitszeit. D. h., dass der Arbeitnehmer zum Beispiel bei einer vereinbarten Altersteilzeit von sechs Jahren weitere drei Jahre im bestehenden Umfang arbeitet und sich dann eine dreijährige Freistellungsphase ohne Gehaltseinbußen anschließt.

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