item8a2a1 item8a1

CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

6.3.7

Berechnung des Elterngeldes

bei Teilzeitarbeit in der Elternzeit

Wer in Deutschland Elternzeit beansprucht kann in dieser Zeit bis zu 30 Stunden arbeiten. Auch dann gibt es Elterngeld in Höhe von 67% des entfallenen Teileinkommens. Sollte die sich ergebende Differenz über 1240 Euro betragen, sinkt auch hier die Ersatzrate seit 01.01.2011 auf 65%. Mit anderen Worten: 67% der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt und dem voraussichtlich durchschnittlich erzielten Einkommen nach der Geburt. Die Aufnahme der Teilzeitarbeit ist der Elterngeldstelle umgehend mitzuteilen.

Beispiele:

Vorher Vollzeit, nachher Teilzeit:

Frau M. hat vor der Geburt netto 2600 Euro verdient, nach der Geburt arbeitet sie teilzeitig für 1800 Euro netto.

Ihr monatlicher Elterngeldanspruch (aufgerundet) berechnet sich folgendermaßen:

2600 – 76,67 Euro Werbungskosten - 1800 Verdienst = 723 Euro

Elterngeld: 723 x 67  %= 484 Euro

Monatliches Einkommen gesamt:

1800 Euro Gehalt + 484 Euro Elterngeld = 2284 Euro

 

6.3.8

Elterngeld: wo und wie

beantragen?

Das Elterngeld müssen Sie nach der Geburt des Kindes schriftlich bei den Elterngeldkassen bzw. Versorgungsämtern beantragen. Es ist anzugeben, über welchen Zeitraum der ersten 14 Lebensmonate des Kindes Elterngeld beantragt wird. Beachten Sie die Antragsfrist von 3 Monaten ab der Geburt: Rückwirkend kann das Erziehungsgeld nur für höchstens drei Monate vor der Antragstellung gezahlt werden.

Elternpaare reichen einen einzigen Antrag (nicht zwei getrennte) ein, den beide unterschreiben müssen, auch wenn nur einer Elterngeld beziehen soll. So wird sichergestellt, dass insgesamt nicht mehr als 14 Monate genommen werden.

item7

Arbeitsrecht

Soziale Sicherheit

Steuerrecht

Über uns

PDF-Version

Links & Infos

Nützliche Links und Infos

Kontakt

Stand: 01.03.2017

PDF-Version

Home

Impressum

Inhalt

Kontakt

Impressum

Home