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Leitfaden für Grenzgänger

 

6.3.5

Elterngeld - Das Anrecht für den Grenzgänger

Ob ein Grenzgänger in Deutschland Anspruch auf Elterngeld hat, hängt davon ab, ob einer der beiden Elternteile in Deutschland sozialversichert ist oder nicht. Dem nicht berufstätigen Partner in Belgien wird der Anspruch durch den in Deutschland erwerbstätigen Elternteil „abgeleitet“.

Grundsätzlich werden monatlich 67% des entgangenen Nettolohnes während maximal 12 Monaten (bzw. 14 Monaten) als „Elterngeld“ gewährt. (Stand Mai 2010)

Elterngeld kann nur für die ersten 12 bzw. 14 Lebensmonate des Kindes in Anspruch genommen werden! Sind zwei Eltern für die Betreuung des Kindes vorhanden (unabhängig ob verheiratet oder nicht – Vaterschaft muss anerkannt sein), kann ein Elternteil für höchstens 12 Monate Elterngeld beantragen, zwei Monate stehen dem anderen Elternteil des Kindes zu, wenn er ebenfalls seine Erwerbstätigkeit reduziert (Diese Partnermonate werden sozusagen als Bonus gewährt). Eine andere Aufteilung unter den Partnern ist möglich. Aber auch dann gilt die maximale Gesamtbezugszeit von 14 Monaten (einer acht, der andere sechs oder jeweils sieben Monate usw.)

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Beispiele:

Familie K. wohnt in Belgien, der Vater arbeitet in Deutschland, die Mutter in Belgien. Sie kann, ebenso wie Herr K. deutsches Elterngeld bekommen, sogar zeitgleich. Herr K. erhält dann 67  % seines deutschen Gehalts ersetzt und Frau K. 67  % ihres belgischen Gehalts (Berechnungsbeispiele weiter unten).

Familie M. wohnt in Belgien, der Vater arbeitet in Belgien, die Mutter in Deutschland. Frau M. möchte nun zwei Jahre aussetzen und davon 12 Monate Elterngeld beziehen. Herr M. plant ebenfalls, nach seinem Vaterschaftsurlaub in Belgien, noch 2 Monate deutsches Elterngeld zu beziehen. Auch das ist möglich!

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Stand: 01.03.2017

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Auch die in Belgien berufstätige Mutter oder der in Belgien berufstätige Vater können deutsches Elterngeld beziehen, solange durch den anderen Partner in Deutschland weiter ein Sozialversicherungsverhältnis existiert.

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Elterngeld auch für „belgische“ Nichtberufstätige: Ist der Partner in Belgien nichtberufstätige Hausfrau oder Hausmann, so erhält er aus Deutschland den Mindestsatz von 300 Euro.

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