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CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

 

Schwangere Arbeitnehmerinnen unterliegen besonderen Schutzregeln, dies sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt. Dazu gehört ein Kündigungsschutz. Voraussetzung ist die Mitteilung der Schwangerschaft an den Arbeitgeber. Eine Mitteilungspflicht hierzu besteht allerdings nicht (entsprechend gilt natürlich auch kein Kündigungsschutz).

 

6.1.

Während der Schwangerschaft

Die Vorschriften der einschlägigen Gesetzgebung beginnen 280 Tage vor dem voraussichtlichen Tag der Entbindung, wie ihn der Arzt in der vorzulegenden Bescheinigung festgelegt hat.

Grundsätzlich dürfen Schwangere gewisse Arbeiten nicht verrichten (z. B. körperlich schwere Arbeiten, der Umgang mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, …) und auch keine Nacht-, Sonn- oder Feiertagsarbeit bzw. Mehrarbeit mehr verrichten.

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In gewissen Fällen (nach Begutachtung durch den Arzt) kann auch ein erweitertes Beschäftigungsverbot aufgrund des persönlichen Zustandes der Schwangeren bestehen.

Kann eine Arbeitnehmerin nicht mehr beschäftigt werden und ihr auch keine andere Tätigkeit zugewiesen werden, die zumutbar ist, hat die Arbeitnehmerin Anspruch auf Mutterschutzlohn, der dem Durchschnitt der Entlohnung der letzten drei Monate vor der Schwangerschaft entspricht und durch den Arbeitgeber zu zahlen ist.

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Arbeitsrecht

Soziale Sicherheit

Steuerrecht

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Stand: 01.03.2017

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Gewisse Ausnahmen sind branchenabhängig möglich: In der Krankenpflege beispielsweise oder in Gast- und Schankwirtschaften oder im Verkehrswesen können Schwangere an Sonn- oder Feiertagen beschäftigt werden.

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SCHWANGERSCHAFT,

MUTTERSCHAFTSURLAUB

UND ELTERNZEIT

1

Die Schwangerschaft ist keine Krankheit. Es kann allerdings vorkommen, dass eine außergewöhnlich verlaufende Schwangerschaft als Krankheit aufgefasst wird, der Arzt Sie also krankschreibt. In diesem Falle gilt die sechswöchige Lohnfortzahlung mit anschließendem Krankengeld.

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