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CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

5.4.

Arbeitsunfall, Wegeunfall, Berufskrankheit

In diesen Fällen zahlt nach Ende der arbeitgeberseitigen sechswöchigen Lohnfortzahlung die zuständige Berufsgenossenschaft Verletztengeld (S. 19). Wegeunfälle sind Vorfälle, die sich auf dem direkten Weg von und zur Arbeit ereignen. Dabei ist die Definition des Arbeitsweges die Strecke ab der Ausgangstür der Wohnung bis zum Werkstor.

Versichert sind auch Umwege, die zum Beispiel nötig werden, um die Kinder während der Arbeit unterzubringen (Fahrt zum Kindergarten oder zur Betreuungsperson), bei Fahrgemeinschaften, bei Umleitungen oder weil der Arbeitsplatz über einen längeren Weg schneller erreicht werden kann.

Im Falle des Arbeits- oder Wegeunfalls obliegt es dem Arbeitgeber den Unfall der Berufsgenossenschaft zu melden.

Berufskrankheiten können von jedem gemeldet werden, also auch vom Arbeitnehmer selbst.

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Stand: 01.03.2017

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Die Meldung sollte auch dann erfolgen, wenn lediglich der Verdacht auf gesundheitliche Folgen eines Unfalls be-steht. Dies gilt auch bei Verdacht auf eine Berufskrankheit. Die Berufsgenossenschaften sind verpflichtet, jeder Verdachtsanzeige nachzugehen. Kosten entstehen dem Arbeitnehmer dabei nicht.

Jährlich werden in Deutschland über 100.000 Berufskrankheitsfälle angemeldet, aber nur ein Bruchteil davon wird anerkannt und entschädigt. Haben Sie den Verdacht auf eine gesundheitsschädigende Tätigkeit, zögern Sie nicht Ihre Berufsgenossenschaft zu informieren; diese verfügt über eine Berufskrankheitsliste.

Nehmen Sie zusätzlich noch die Hilfe der AOK in Anspruch. Wurde ein Antrag auf Berufskrankheit abgelehnt, kann die CSC für ihre Mitglieder einen Widerspruch einlegen.

Achtung: die Widerspruchsfrist beträgt nur einen Monat!

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