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Leitfaden für Grenzgänger

 

4.3.

Geld statt Urlaub ("Urlaubsabgeltung")

Grundsätzlich gilt ferner: nicht beanspruchter Urlaub verfällt für den Arbeitnehmer und kann nicht geldwertig ersetzt, also sozusagen „abgekauft“ werden.

Nur wenn der Urlaub nicht mehr gewährt werden kann, weil das Arbeitsverhältnis endet, kommt eine Bezahlung der nicht genommenen Tage in Betracht.

Beispiel: Das Arbeitsverhältnis endet durch ordentliche Kündigung am 1.3. und es besteht noch ein Urlaubsanspruch von 4 Tagen. Diese vier Tage müssen bezahlt werden.

 

4.4.

Krankheit und Urlaub

Erkrankt der Arbeitnehmer vor Antritt eines bereits festgelegten Urlaubs, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Neufestlegung des Urlaubs.

Erkrankt der Arbeitnehmer während des Urlaubs, werden die Krank­­heitstage nicht auf den Urlaub angerechnet, wenn ein ärztliches Attest über die Arbeitsunfähigkeit vorgelegt wird.

In diesem Fall darf der Arbeitnehmer aber nicht einseitig den Urlaub um die Krankheitstage verlängern. Die restlichen Urlaubstage werden in einer Vereinbarung mit dem Arbeitgeber festgelegt.

Einem Urteil des EuGH (Az.: C- 350/06) zufolge, verfällt der Urlaubsanspruch nicht, wenn er aus Krankheitsgründen nicht genommen werden konnte. Ein aus diesen Gründen nicht genommener Urlaub kann also immer übertragen werden.

Bei langjähriger Krankheit kann somit auch der jährlich nicht genommene Urlaub sich anhäufen, und kumulativ mit übertragen werden.

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Stand: 01.03.2017

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