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CSC

CKK

AOK

Leitfaden für Grenzgänger

 

4.2.

Lage des Urlaubs

Der Arbeitgeber bestimmt den Urlaubszeitpunkt, wobei er die Urlaubs-wünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen muss, es sei denn:

Eine Selbstbeurlaubung ist also nicht möglich und stellt eine grobe Verletzung der Arbeitspflicht dar. Der Urlaub muss also vorab beantragt werden.

Der Urlaub ist aus gesundheitlichen Gründen zusammenhängend zu gewähren, es sei denn, dringende Gründe, bedingt durch betriebliche Aspekte oder in der Person des Arbeitnehmers liegend, machen eine Teilung erforderlich. In diesem Falle ist mindestens ein zusammen-hängender Teil von 12 Werktagen (inkl. Samstag) vorzusehen.

Der Urlaub kann in der Regel – außer in Ausnahmefällen – nicht auf das kommende Jahr übertragen werden. Urlaub der bis zum Jahresende nicht gewährt oder genommen wurde, verfällt (außer bei Krankheit – siehe weiter unten).

Der Widerruf eines einmal erteilten Urlaubs ist grundsätzlich nicht möglich, außer in Ausnahmesituationen (z. B. plötzliches Erkranken anderer Arbeitnehmer). Der Arbeitgeber hat in diesem Falle allerdings entstandene Kosten zu tragen.

Grundsätzlich ist es dem Arbeitgeber erlaubt, sogenannte Betriebsferien anzuberaumen (z. B. für Zeiten von Rohstoff- oder Auftragsmangel), und den Betrieb zu schließen. Allerdings muss auch in solchen Fällen den Urlaubswünschen des Personals Rechnung getragen werden: unbillig wäre z. B. eine permanente Anberaumung von Betriebsferien regelmäßig außerhalb der Schulferien oder so, dass der Urlaub immer in vollem Umfang in die Winterzeit fällt.

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Stand: 01.03.2017

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Gibt es Probleme mit der Urlaubsgewährung, empfiehlt sich die zeitige schriftliche Antragstellung, in der dem Arbeitgeber auf freundliche Art und Weise eine vernünftige Antwortfrist gelassen wird, innerhalb derer er seine Nichtbilligung mitteilen kann.

Verschiedene Branchen haben eine zentrale Urlaubskasse eingerichtet. Die bekannteste ist die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes, SOKA-BAU. Diese Kassen werden in gewissen Fällen als Lohnausgleichs-kassen tätig, und übernehmen darüber hinaus eine Zusatzversorgung für Rentner und Hinterbliebene. Auch hier überprüft die CSC die Ansprüche Ihrer Mitglieder und erledigt den Papierkram.

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