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Leitfaden für Grenzgänger

 

4.1.

Anspruch und Umfang des Urlaubs

Anrecht auf vollen Urlaub hat jeder Arbeitnehmer, der seit mindestens sechs Monaten beschäftigt ist. Diese Wartezeit wird ebenfalls bei Krankheit oder sonstigen Zeiten des Ruhens des Arbeitsvertrages erfüllt.

Beispiel: Beginn des Arbeitsverhältnisses am 15.10. Ab dem 15.4 entsteht voller Urlaubsanspruch.

Die Erfüllung der Wartezeit ist nur bei Beginn des Arbeitsverhältnisses gefordert. In den Folgejahren spielt sie keine Rolle mehr. Arbeitnehmer, die im ersten Beschäftigungsjahr nach dem 30.6. in ein Arbeitsverhältnis eintreten und somit die Wartezeit nicht mehr erfüllen können, haben Anspruch auf einen Teilurlaub. Dieser Teilurlaub beträgt 1/12 des Jahresurlaubs für jeden Monat, der gearbeitet wurde.

Die Urlaubsdauer für Vollzeitarbeitsverhältnisse ergibt sich in der Regel aus dem anzuwendenden Tarifvertrag. Der Mindesturlaub umfasst 24 Werktage (inkl. Samstage). Bei weniger Arbeitstagen in der Woche ist die Dauer des Urlaubs durch sechs zu teilen und mit der Anzahl gearbeiteter Tage/Woche zu multiplizieren. In der Fünf-Tage-Woche ergibt sich so zum Beispiel ein Urlaubsanspruch von 20 Tagen.

Bei Elternzeit bzw. Erziehungsurlaub (--> siehe auch hier) wird der Urlaub, pro Monat in diesen Systemen, um 1/12 gekürzt.

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Stand: 01.03.2017

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Wechsel des Arbeitsverhältnisses: Wer aus einer Firma am 15.7. ausscheidet, nachdem er dort schon wenigstens sechs Monate beschäftigt war, hat Anrecht auf vollen Urlaubsanspruch. Der Arbeitgeber kann also nicht auf den nächsten Arbeitgeber verweisen.

Wer aus einer Firma am 25.2 ausscheidet, hat Anrecht auf 2/12 seines Urlaubs.

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