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Leitfaden für Grenzgänger

 

3.6.1

Direktionsrecht: gewisse Änderungen kann der Arbeitgeber

nach eigenem Ermessen vornehmen!

Nicht immer ist für eine Änderung der vertraglichen Bestimmungen eine Änderungskündigung nötig. In manchen Fällen kann ein Arbeitgeber von seinem „Direktionsrecht“ Gebrauch machen.

Als Direktionsrecht bezeichnet man das Recht des Arbeitgebers, Einzelheiten vertraglich vereinbarter Arbeitsleistung genauer zu bestimmen. Selbstverständlich ist diese Interpretations- und Weisungsbefugnis des Arbeitgebers nicht unbegrenzt, und darf in keinem Falle vertragliche oder tarifliche Vereinbarungen verletzen.

Somit gilt: je präziser im Arbeitsvertrag die vom Arbeitnehmer zu erbringenden Leistungen festgeschrieben wurden, umso stärker wird die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers eingeschränkt. Änderungen können dann nur über das oben erwähnte Verfahren der Änderungskündigung erfolgen.

Das Direktionsrecht eines Arbeitgebers findet auch dort seine Grenzen, wo die Ausführung der erteilten Weisung einem Arbeitnehmer nicht mehr zuzumuten ist, oder die Weisung willkürlich ist, bzw. darauf abzielt den Arbeitnehmer zu schikanieren.

Typischerweise betrifft das Direktionsrecht folgende Bereiche:

Was schlussendlich zumutbar ist oder nicht, muss in letzter Instanz allerdings immer ein Arbeitsgericht klären.

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Stand: 01.03.2017

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