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Leitfaden für Grenzgänger

 

3.1.2

Kündigungsfristen

Das Gesetz sieht im Falle einer ordentlichen Kündigung die Einhaltung von Kündigungsfristen vor.

Es gibt eine Grundkündigungsfrist von vier Wochen zum Fünfzehnten eines Monats oder zum Ende eines Monats. Diese Grundkündigungsfrist verlängert sich bei Kündigung durch den Arbeitgeber im Verhältnis zur Dauer ihres Beschäftigungsverhältnisses, wie folgt:

Für die Berechnung der Beschäftigungsdauer bleiben nach dem Wortlaut des Gesetzes die Zeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahres des Arbeitnehmers außer Betracht. Aufgrund eines Urteils des EuGH (AZ.: C 555/07 vom 19.01.2010) ist dies ein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip und wird deshalb auch in der Praxis nicht mehr angewandt.

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Stand: 01.03.2017

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Durch Tarifvertrag können kürzere oder längere Kündigungsfristen vorgesehen werden. Auch durch einzelvertragliche Vereinbarungen kann von den gesetzlichen Fristen abgewichen werden, und zwar in folgendem Rahmen:

Verkürzung der gesetzlichen Frist: möglich für Aushilfsverträge von weniger als drei Monaten Dauer, sowie für Kleinbetriebe, die weniger als 20 Personen beschäftigen.

Verlängerung der gesetzlichen Frist: unbegrenzt möglich. So wird die vierwöchige Kündigungsfrist bei Arbeitnehmerkündigung häufig mit den durch den Arbeitgeber einzuhaltenden Fristen gleichgestellt! Nie dürfen jedoch die Fristen für den Arbeitnehmer länger sein, als die, die für den Arbeitgeber gelten.

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