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Leitfaden für Grenzgänger

 

2.3.

Verschiedene Arten von Arbeitsverträgen

 

2.3.1 Befristete Arbeitsverträge

Der Arbeitsvertrag kann für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit abgeschlossen werden, wobei Letzteres die Regel ist.

Wird in einem Arbeitsvertrag vereinbart, dass das Arbeitsverhältnis nur für eine bestimmte Dauer bestehen soll, endet es automatisch mit dem Ablauf der vereinbarten Zeit, ohne dass hierfür eine Kündigung erforderlich wäre.

Der Arbeitgeber braucht die Beendigung weder zu begründen, noch sozial zu rechtfertigen, und auch dem Betriebsrat, dort wo er existiert, nicht vorzulegen.

Die Befristung kann zeitlicher, aber auch zweckgebundener Natur sein:

Befristete Arbeitsverhältnisse bedürfen in der Regel einer sachlichen Begründung.

Sind z. B. zulässig als sachliche Begründung bei einer Zeitbefristung:

1

Bei einer Zweckbefristung geht es in der Regel um die Verrichtung einer bestimmten Arbeit im Rahmen eines Projekts.

Nur in gewissen Situationen ist eine Befristung ohne erkennbaren Sachgrund erlaubt:

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Stand: 01.03.2017

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Eine Befristung muss notwendigerweise schriftlich vereinbart sein. Mündliche oder stillschweigende Vereinbarungen können keine Befristung begründen.

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Eine sachgrundlose Befristung ist maximal nur für zwei Jahre möglich (bei Existenzgründern für vier Jahre).

Innerhalb dieser Maximalzeit darf die Befristung höchstens drei Mal (bei Existenzgründern mehrfach) verlängert werden.

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